mix(R)

04.10.2023, 17:53
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Derby gegen den Floridsdorfer AC (Public)

Der Fac spielt eine gute Saison bis jetzt, verlor nur gegen St.Pölten und etwas überraschend zuletzt gegen Bregenz. Keine besonders hervorstechenden Einzelspieler, wie etwa Monschein bei der Vienna, dafür ein guter und kompakter Mannschaftsverband. NeuerwerbungTolga Günes war die letzten drei Spiele nicht dabei, dürfte verletzt sein, Genaues weiß ich nicht. Als Ideengeber im Mittelfeld nicht so leicht zu ersetzen. Vor Torhüter Spari mit Bubalovic, Wallquist und Seiwald mitunter eine Dreierkette, die durch Becirovic und Maier an den Flanken ergänzt wird. Bubalovic bei Standards gefährlich. Mirnes Becirovic ist Kapitän, formstabiler guter Kicker, der immer noch regelmäßig Assists liefert. Mit Seiwald ein weiterer ehemaliger Blau-Gelber im Abwehrverbund. Im Mittelfeld mit Bertaccini und Flavio zwei patente Flügel, ergänzen sich mal mehr, mal weniger gut mit den beiden Stoßstürmern Haljeta und Woudstra. Die deutsche Neuerwerbung mit dem holländischen Namen ist mit 5 Treffern der bislang torgefährlichste Spieler, 1,93 groß. Ganz anderer Spielertyp ist der jede Woche eingewechselte Eigenbauspieler Adewumi, der zusätzlich das Angriffsspiel beleben soll. Mit Krasniqi (ZM), Smrcka (von Austria) oder dem Deutschen Friedrich noch einige interessante Spieler im Kader. Könnte ein richtig gutes und spannendes Spiel werden, beide Teams gut genug, um sich selbstbewusst eher nach oben denn nach unten zu orientieren. Anpfiffzeit auch wesentlich fanfreundlicher, für mich durchaus ein mögliches Highlight in der Hinrunde. Könnte ein richtig gutes und unterhaltsames Derby werden.

The Ghost of Rudi Hevera(R)

04.10.2023, 18:53

@ mix

Derby gegen den Floridsdorfer AC

FAC mit einigen Parallelen zur Vienna - bis knapp vor Saisonstart sah es offensiv sehr dünn aus. Dann unterschrieb Bertaccini doch noch, Woudstra kam nach drei Spielen in Form und Haljeta stieß verspätet zur Truppe. Dadurch auch zuletzt nur mehr ein Amateurspieler auf der Bank, zu Saisonbeginn waren es mehrere (auch wie bei Blau-Gelb).
Aufstellung wird etwas problematisch - Sechser Maier ist gelbgesperrt, Bubalovic (das Bollwerk) ging verletzt vom Platz und wird wohl eher nicht fit sein. Scherzadeh wird ins Team rücken, entweder als Sechser oder als IV. Doppel-6 könnte auch Krasniqi-Smrcka bleiben. Die Viererkette mit Bercirovic-Bubalovic-Wallquist-Seiwald wird sich aber verändern, Seiwald sonst immer auf links stabil. Friedrich als LV, Seiwald nach innen wäre auch Möglichkeit.
Rechts Dos Santos, links meist der technisch starke Bertaccini, der auch dreimal in den letzten beiden Partien traf. Ganz vorne meist Haljeta, neben oder hinter ihm Woudstra - ein Vier-Meter-Sturm, Haljeta kann aber auch gut kicken. Zwei sehr gute Verpflichtungen, gemeinsam schon 7 Treffer. Beides Beispiele für gute Transferpolitik der letzten Jahre, aus der einstigen Zweitliga-Skandalnudel mit unzähligen Trainerwechseln ist unter Sportdirektor Lukas Fischer und Coach Mitja Mörec (hat wohl Landsmann Haljeta geholt) in den letzten Saisonen ein sehr solider Klub geworden.
Gegen Bregenz zuletzt mit zwei Gegentoren nach Cornern nach 10 Minuten, das war dann schwer aufzuholen.
Günes könnte verletzt sein, hat aber zu Saisonbeginn überhaupt nichts zusammengebracht und zuletzt gegen Liefering eine Minute gespielt.

SR (leider) Dr. Barmaksiz - kann bei Vienna als Wiener nur Derbys leiten, letzte Saison ging dieser Kelch noch vorüber. Bei uns durch den Abbruch in der Vorbereitung gegen BW Linz bekannt, ist ein Provokateur an der Pfeife. Vor allem Monschein und Omerovic sollten eher ruhig sein...

» Der Fac spielt eine gute Saison bis jetzt, verlor nur gegen St.Pölten und
» etwas überraschend zuletzt gegen Bregenz. Keine besonders hervorstechenden
» Einzelspieler, wie etwa Monschein bei der Vienna, dafür ein guter und
» kompakter Mannschaftsverband. NeuerwerbungTolga Günes war die letzten drei
» Spiele nicht dabei, dürfte verletzt sein, Genaues weiß ich nicht. Als
» Ideengeber im Mittelfeld nicht so leicht zu ersetzen. Vor Torhüter Spari
» mit Bubalovic, Wallquist und Seiwald mitunter eine Dreierkette, die durch
» Becirovic und Maier an den Flanken ergänzt wird. Bubalovic bei Standards
» gefährlich. Mirnes Becirovic ist Kapitän, formstabiler guter Kicker, der
» immer noch regelmäßig Assists liefert. Mit Seiwald ein weiterer ehemaliger
» Blau-Gelber im Abwehrverbund. Im Mittelfeld mit Bertaccini und Flavio zwei
» patente Flügel, ergänzen sich mal mehr, mal weniger gut mit den beiden
» Stoßstürmern Haljeta und Woudstra. Die deutsche Neuerwerbung mit dem
» holländischen Namen ist mit 5 Treffern der bislang torgefährlichste
» Spieler, 1,93 groß. Ganz anderer Spielertyp ist der jede Woche
» eingewechselte Eigenbauspieler Adewumi, der zusätzlich das Angriffsspiel
» beleben soll. Mit Krasniqi (ZM), Smrcka (von Austria) oder dem Deutschen
» Friedrich noch einige interessante Spieler im Kader. Könnte ein richtig
» gutes und spannendes Spiel werden, beide Teams gut genug, um sich
» selbstbewusst eher nach oben denn nach unten zu orientieren. Anpfiffzeit
» auch wesentlich fanfreundlicher, für mich durchaus ein mögliches Highlight
» in der Hinrunde. Könnte ein richtig gutes und unterhaltsames Derby werden.

FC Vienna 1894 2023(R)

05.10.2023, 17:27

@ The Ghost of Rudi Hevera

Derby gegen den Floridsdorfer AC

tippe auf ein 3:3 ohne,
und auf ein 3:1 mit Kreuzhuber....

Rickvienna(R)

08.10.2023, 08:56

@ The Ghost of Rudi Hevera

Derby gegen den Floridsdorfer AC

» SR (leider) Dr. Barmaksiz - kann bei Vienna als Wiener nur Derbys leiten,
» letzte Saison ging dieser Kelch noch vorüber. Bei uns durch den Abbruch in
» der Vorbereitung gegen BW Linz bekannt, ist ein Provokateur an der Pfeife.
» Vor allem Monschein und Omerovic sollten eher ruhig sein...

Leider hast Du mit Deinem “(leider)” recht behalten.

---
*** ... but it´s not Aston Villa ... ***

The Ghost of Rudi Hevera(R)

08.10.2023, 11:28

@ Rickvienna

Schlüsselszenen

Das 1:2: Bumbic spielt links auf Abazovic, der hat nicht viel Platz an der Linie, spielt dann mit seinem schwächeren rechten Fuß einen Rückpass. Nicht nur, dass dieser viel zu leicht ist, kommt der auch auf die Mitte des Tores statt daneben, damit auf Gremsl schwächeren rechten Fuß. Der erwischt zwar den Ball, sein Fuß trifft aber beim Ausschwingen noch den Gegner.
Nach heutige Regelauslegung, wo es ein reines Ballspielen fast nicht mehr gibt, ein Foul, allerdings von vielen Schiris nicht geahndet, ähnliche Situationen gibt es Dutzende. Auch von Barmaksiz zuerst nicht, dessen Pfiff kam etwa drei Sekunden nach der Attacke. Das weist darauf hin, dass ihm das ein Mann im Ohr geflüstert hat. Kommt öfters vor als man glaubt, oft werden Schiris so vor Blödheiten gerettet, in manchen Szenen lassen sie sich auch etwas einreden. Leider war der Assistent – Zeichen für Elfer ist Lauf zur und hinter die Toroutlinie – im Bild nicht zu sehen.
Die Tanzmayr-Chance: Weiter Abschlag, Tanzmayr setzt (etwas) nach, Spari haut über den Ball. Tanzmayr hat ihn außerhalb des Sechzehners, kommt mühevoll an Spari vorbei, ein Gegner nähert sich. Wenn er den Ball in den Sechzehner getrieben hätte, wäre es wohl ein Foul oder ein Abschluss geworden, ein FAC-Mann war aber noch auf der Linie. Ein Spitzler zu Boateng wäre auch gegangen, aber sowas sieht Tanzmayr, der den Kopf immer unten hat, nicht. Der wilde Abschluss weit übers Tor war natürlich die dümmste und hektischte Lösung.
Der Ausgleich: Weiter Abschlag von Spari ins Zentrum, wo sich Omerovic löst und abschlagen will, Stratznig spritzt aber dazwischen und köpfelt auf die Seite. Die Flanke von Flavio kommt in ein Zentrum, wo mehr FAC-Spieler als Blau-Gelbe sind. Gremsl kommt raus (was er oft in solchen Situationen tut), erwischt nur Adewumi (das wäre dann ein klarer Elfer gewesen), der Ball springt zu Wallquist, der weiterköpfelt. Bauer will retten, allerdings mit dem falschen Fuß, daher aufs Tor, von Bumbic springt der Ball ins Tor. Bei Wallquists Kopfball war ein FAC-Spieler abseits (nur ein Vienna-Spieler zwischen ihm und dem Tor). In dem Chaos aber kaum zu sehen, das wäre höchstens per VAR aufzulösen gewesen.
Insgesamt also ungefähr 10 Entscheidungen durch Vienna-Spieler oder das Schiri-Trio, wenn nur eine anders ausgefallen wäre – egal ob von Stratznig, Tanzmayr, Abazovic oder Barmaksiz – wäre es wohl ein Sieg geworden.
Sowas muss einem Trainer natürlich die ganze Nacht wachhalten – ein Systemversagen, das zu einem Punkteverlust verführt. Natürlich auch diskutabel, warum Monschein, der einen Ball halten und absichern kann, gehen musste, Ochs, der fast schon blau anlief, erst in der Überspielzeit.
Gottseidank entscheiden solche Spiele bestenfalls darüber, ob man Dritter, Fünfter oder Siebter wird, in einer Saison mit Titelambitionen könnte das letal sein…

hebomate(R)

08.10.2023, 13:46

@ The Ghost of Rudi Hevera

Schlüsselszenen

» Das 1:2: Bumbic spielt links auf Abazovic, der hat nicht viel Platz an der
» Linie, spielt dann mit seinem schwächeren rechten Fuß einen Rückpass. Nicht
» nur, dass dieser viel zu leicht ist, kommt der auch auf die Mitte des Tores
» statt daneben, damit auf Gremsl schwächeren rechten Fuß. Der erwischt zwar
» den Ball, sein Fuß trifft aber beim Ausschwingen noch den Gegner.
» Nach heutige Regelauslegung, wo es ein reines Ballspielen fast nicht mehr
» gibt, ein Foul, allerdings von vielen Schiris nicht geahndet, ähnliche
» Situationen gibt es Dutzende. Auch von Barmaksiz zuerst nicht, dessen Pfiff
» kam etwa drei Sekunden nach der Attacke. Das weist darauf hin, dass ihm das
» ein Mann im Ohr geflüstert hat. Kommt öfters vor als man glaubt, oft werden
» Schiris so vor Blödheiten gerettet, in manchen Szenen lassen sie sich auch
» etwas einreden. Leider war der Assistent – Zeichen für Elfer ist Lauf zur
» und hinter die Toroutlinie – im Bild nicht zu sehen.
» Die Tanzmayr-Chance: Weiter Abschlag, Tanzmayr setzt (etwas) nach, Spari
» haut über den Ball. Tanzmayr hat ihn außerhalb des Sechzehners, kommt
» mühevoll an Spari vorbei, ein Gegner nähert sich. Wenn er den Ball in den
» Sechzehner getrieben hätte, wäre es wohl ein Foul oder ein Abschluss
» geworden, ein FAC-Mann war aber noch auf der Linie. Ein Spitzler zu Boateng
» wäre auch gegangen, aber sowas sieht Tanzmayr, der den Kopf immer unten
» hat, nicht. Der wilde Abschluss weit übers Tor war natürlich die dümmste
» und hektischte Lösung.
» Der Ausgleich: Weiter Abschlag von Spari ins Zentrum, wo sich Omerovic
» löst und abschlagen will, Stratznig spritzt aber dazwischen und köpfelt auf
» die Seite. Die Flanke von Flavio kommt in ein Zentrum, wo mehr FAC-Spieler
» als Blau-Gelbe sind. Gremsl kommt raus (was er oft in solchen Situationen
» tut), erwischt nur Adewumi (das wäre dann ein klarer Elfer gewesen), der
» Ball springt zu Wallquist, der weiterköpfelt. Bauer will retten, allerdings
» mit dem falschen Fuß, daher aufs Tor, von Bumbic springt der Ball ins Tor.
» Bei Wallquists Kopfball war ein FAC-Spieler abseits (nur ein Vienna-Spieler
» zwischen ihm und dem Tor). In dem Chaos aber kaum zu sehen, das wäre
» höchstens per VAR aufzulösen gewesen.
» Insgesamt also ungefähr 10 Entscheidungen durch Vienna-Spieler oder das
» Schiri-Trio, wenn nur eine anders ausgefallen wäre – egal ob von Stratznig,
» Tanzmayr, Abazovic oder Barmaksiz – wäre es wohl ein Sieg geworden.
» Sowas muss einem Trainer natürlich die ganze Nacht wachhalten – ein
» Systemversagen, das zu einem Punkteverlust verführt. Natürlich auch
» diskutabel, warum Monschein, der einen Ball halten und absichern kann,
» gehen musste, Ochs, der fast schon blau anlief, erst in der Überspielzeit.
»
» Gottseidank entscheiden solche Spiele bestenfalls darüber, ob man Dritter,
» Fünfter oder Siebter wird, in einer Saison mit Titelambitionen könnte das
» letal sein…

Danke für deine minutiöse Spätanalyse...
Weil es einerseits in der Beobachtung bestärkt und Sichtweisen ergänzt...

Tatsache super Partie...und GottseiDank kein Meistertitel in Griffweite

---
antibakteriell und multifunktional

Herbert

09.10.2023, 09:46

@ hebomate

Schlüsselszenen

» » Das 1:2: Bumbic spielt links auf Abazovic, der hat nicht viel Platz an
» der
» » Linie, spielt dann mit seinem schwächeren rechten Fuß einen Rückpass.
» Nicht
» » nur, dass dieser viel zu leicht ist, kommt der auch auf die Mitte des
» Tores
» » statt daneben, damit auf Gremsl schwächeren rechten Fuß. Der erwischt
» zwar
» » den Ball, sein Fuß trifft aber beim Ausschwingen noch den Gegner.
» » Nach heutige Regelauslegung, wo es ein reines Ballspielen fast nicht
» mehr
» » gibt, ein Foul, allerdings von vielen Schiris nicht geahndet, ähnliche
» » Situationen gibt es Dutzende. Auch von Barmaksiz zuerst nicht, dessen
» Pfiff
» » kam etwa drei Sekunden nach der Attacke. Das weist darauf hin, dass ihm
» das
» » ein Mann im Ohr geflüstert hat. Kommt öfters vor als man glaubt, oft
» werden
» » Schiris so vor Blödheiten gerettet, in manchen Szenen lassen sie sich
» auch
» » etwas einreden. Leider war der Assistent – Zeichen für Elfer ist Lauf
» zur
» » und hinter die Toroutlinie – im Bild nicht zu sehen.
» » Die Tanzmayr-Chance: Weiter Abschlag, Tanzmayr setzt (etwas) nach,
» Spari
» » haut über den Ball. Tanzmayr hat ihn außerhalb des Sechzehners, kommt
» » mühevoll an Spari vorbei, ein Gegner nähert sich. Wenn er den Ball in
» den
» » Sechzehner getrieben hätte, wäre es wohl ein Foul oder ein Abschluss
» » geworden, ein FAC-Mann war aber noch auf der Linie. Ein Spitzler zu
» Boateng
» » wäre auch gegangen, aber sowas sieht Tanzmayr, der den Kopf immer unten
» » hat, nicht. Der wilde Abschluss weit übers Tor war natürlich die
» dümmste
» » und hektischte Lösung.
» » Der Ausgleich: Weiter Abschlag von Spari ins Zentrum, wo sich Omerovic
» » löst und abschlagen will, Stratznig spritzt aber dazwischen und köpfelt
» auf
» » die Seite. Die Flanke von Flavio kommt in ein Zentrum, wo mehr
» FAC-Spieler
» » als Blau-Gelbe sind. Gremsl kommt raus (was er oft in solchen
» Situationen
» » tut), erwischt nur Adewumi (das wäre dann ein klarer Elfer gewesen),
» der
» » Ball springt zu Wallquist, der weiterköpfelt. Bauer will retten,
» allerdings
» » mit dem falschen Fuß, daher aufs Tor, von Bumbic springt der Ball ins
» Tor.
» » Bei Wallquists Kopfball war ein FAC-Spieler abseits (nur ein
» Vienna-Spieler
» » zwischen ihm und dem Tor). In dem Chaos aber kaum zu sehen, das wäre
» » höchstens per VAR aufzulösen gewesen.
» » Insgesamt also ungefähr 10 Entscheidungen durch Vienna-Spieler oder das
» » Schiri-Trio, wenn nur eine anders ausgefallen wäre – egal ob von
» Stratznig,
» » Tanzmayr, Abazovic oder Barmaksiz – wäre es wohl ein Sieg geworden.
» » Sowas muss einem Trainer natürlich die ganze Nacht wachhalten – ein
» » Systemversagen, das zu einem Punkteverlust verführt. Natürlich auch
» » diskutabel, warum Monschein, der einen Ball halten und absichern kann,
» » gehen musste, Ochs, der fast schon blau anlief, erst in der
» Überspielzeit.
» »
» » Gottseidank entscheiden solche Spiele bestenfalls darüber, ob man
» Dritter,
» » Fünfter oder Siebter wird, in einer Saison mit Titelambitionen könnte
» das
» » letal sein…
»
» Danke für deine minutiöse Spätanalyse...
» Weil es einerseits in der Beobachtung bestärkt und Sichtweisen ergänzt...
»
» Tatsache super Partie...und GottseiDank kein Meistertitel in Griffweite

das GottseiDank streichen wir und ersetzen es durch leider, die Analyse hervorragend

volpone

11.10.2023, 09:33

@ The Ghost of Rudi Hevera

Schlüsselszenen

» Das 1:2: Bumbic spielt links auf Abazovic, der hat nicht viel Platz an der
» Linie, spielt dann mit seinem schwächeren rechten Fuß einen Rückpass. Nicht
» nur, dass dieser viel zu leicht ist, kommt der auch auf die Mitte des Tores
» statt daneben, damit auf Gremsl schwächeren rechten Fuß. Der erwischt zwar
» den Ball, sein Fuß trifft aber beim Ausschwingen noch den Gegner.
» Nach heutige Regelauslegung, wo es ein reines Ballspielen fast nicht mehr
» gibt, ein Foul, allerdings von vielen Schiris nicht geahndet, ähnliche
» Situationen gibt es Dutzende. Auch von Barmaksiz zuerst nicht, dessen Pfiff
» kam etwa drei Sekunden nach der Attacke. Das weist darauf hin, dass ihm das
» ein Mann im Ohr geflüstert hat. Kommt öfters vor als man glaubt, oft werden
» Schiris so vor Blödheiten gerettet, in manchen Szenen lassen sie sich auch
» etwas einreden. Leider war der Assistent – Zeichen für Elfer ist Lauf zur
» und hinter die Toroutlinie – im Bild nicht zu sehen.
» Die Tanzmayr-Chance: Weiter Abschlag, Tanzmayr setzt (etwas) nach, Spari
» haut über den Ball. Tanzmayr hat ihn außerhalb des Sechzehners, kommt
» mühevoll an Spari vorbei, ein Gegner nähert sich. Wenn er den Ball in den
» Sechzehner getrieben hätte, wäre es wohl ein Foul oder ein Abschluss
» geworden, ein FAC-Mann war aber noch auf der Linie. Ein Spitzler zu Boateng
» wäre auch gegangen, aber sowas sieht Tanzmayr, der den Kopf immer unten
» hat, nicht. Der wilde Abschluss weit übers Tor war natürlich die dümmste
» und hektischte Lösung.
» Der Ausgleich: Weiter Abschlag von Spari ins Zentrum, wo sich Omerovic
» löst und abschlagen will, Stratznig spritzt aber dazwischen und köpfelt auf
» die Seite. Die Flanke von Flavio kommt in ein Zentrum, wo mehr FAC-Spieler
» als Blau-Gelbe sind. Gremsl kommt raus (was er oft in solchen Situationen
» tut), erwischt nur Adewumi (das wäre dann ein klarer Elfer gewesen), der
» Ball springt zu Wallquist, der weiterköpfelt. Bauer will retten, allerdings
» mit dem falschen Fuß, daher aufs Tor, von Bumbic springt der Ball ins Tor.
» Bei Wallquists Kopfball war ein FAC-Spieler abseits (nur ein Vienna-Spieler
» zwischen ihm und dem Tor). In dem Chaos aber kaum zu sehen, das wäre
» höchstens per VAR aufzulösen gewesen.
» Insgesamt also ungefähr 10 Entscheidungen durch Vienna-Spieler oder das
» Schiri-Trio, wenn nur eine anders ausgefallen wäre – egal ob von Stratznig,
» Tanzmayr, Abazovic oder Barmaksiz – wäre es wohl ein Sieg geworden.
» Sowas muss einem Trainer natürlich die ganze Nacht wachhalten – ein
» Systemversagen, das zu einem Punkteverlust verführt. Natürlich auch
» diskutabel, warum Monschein, der einen Ball halten und absichern kann,
» gehen musste, Ochs, der fast schon blau anlief, erst in der Überspielzeit.
»
» Gottseidank entscheiden solche Spiele bestenfalls darüber, ob man Dritter,
» Fünfter oder Siebter wird, in einer Saison mit Titelambitionen könnte das
» letal sein…


Wunderbare Analyse - es bleibt mir aber trotzdem ein Rätsel, wie man 90 Minuten lang einen Gegner nicht nur in Schach halten, sondern sogar weitgehend dominieren und dann in der 5 minütigen Nachspielzeit so stümperhaft ein 2:0 aus der Hand geben kann. Da werden wohl schon einige Herren verfrüht mit dem Kopf in der Kabine gewesen sein. Das war jedenfalls schon das 3. Mal, dass man einen Zweitorevorsprung verjubelt hat. Das sollte den Trainern zu denken geben.

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