The Ghost of Rudi Hevera(R)

17.05.2026, 10:45
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4-Jahres-Bilanz (Public)

von 22/23 bis dieser Saison

7. 12-7-11 34:33 43 (Schnitt 1,43)

3. 15-6-9 52:31 51 (1,7)

5. 15-4-11 49:44 49 (1,63)

7. 11-7-10 30:25 40 (1,43)

In erster und dieser Saison also die wenigsten Punkte geholt, beides bedingt durch sehr wenig erzielte Tore.

Dafür aber heuer so wenig Gegentore wie noch nie. Vergnügungsteuerpflichtig war das Gebotene nur selten (5 x 0:0 in 28 Spielen, insgesamt 11 Spiele ohne eigenen Treffer), aber immerhin konnte man sich defensiv konsolidieren, Spiele wurden öfters mit Fünferkette und zwei Sechsern davor beendet.

Schon kurios: Im Sommer haben wir uns gedacht, dass Toreschießen mit den vielen Offensivkräften kein Problem sein würde und uns um die Abwehr Sorgen gemacht - es ist genau umgekehrt gekommen.
Wenn man den Herbst- und Frühjahrskader nebeneinander legen würde (Verletzungen auch eingerechnet), würde auch keiner einen Pfifferling auf den vom Frühjahr geben, der sich aber solide geschlagen hat. Beweist auch, dass man mit einem billigeren Kader um einige Führungskräfte jederzeit einen Mittelfeldplatz belegen kann. Der Gigantismus des letzten Sommers muss einige finanzielle Wunden hinterlassen haben, noch heute werden Leute fürs Spazierengehen bezahlt. Leute wie Susso, Djuricin, Schmidt oder Dilek haben auch bei ihren neuen Teams keine großen Spuren hinterlassen.

Rickvienna(R)

17.05.2026, 17:41

@ The Ghost of Rudi Hevera

4-Jahres-Bilanz

» von 22/23 bis dieser Saison
»
» 7. 12-7-11 34:33 43 (Schnitt 1,43)
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» 3. 15-6-9 52:31 51 (1,7)
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» 5. 15-4-11 49:44 49 (1,63)
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» 7. 11-7-10 30:25 40 (1,43)
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» In erster und dieser Saison also die wenigsten Punkte geholt, beides
» bedingt durch sehr wenig erzielte Tore.
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» Dafür aber heuer so wenig Gegentore wie noch nie.
» Vergnügungsteuerpflichtig war das Gebotene nur selten (5 x 0:0 in 28
» Spielen, insgesamt 11 Spiele ohne eigenen Treffer), aber immerhin konnte
» man sich defensiv konsolidieren, Spiele wurden öfters mit Fünferkette und
» zwei Sechsern davor beendet.
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» Schon kurios: Im Sommer haben wir uns gedacht, dass Toreschießen mit den
» vielen Offensivkräften kein Problem sein würde und uns um die Abwehr Sorgen
» gemacht - es ist genau umgekehrt gekommen.

Es ist tatsächlich auch ein Hinweis auf die Trainerleistung von Kleer, das mit den wenigen Gegentoren war nämlich anfangs noch nicht so. Nach der Hinrunde hatten wir ein Torverhältnis von 18:17 bei 16 erspielten Punkten. Wir haben also in der Rückrunde nur noch 8 Tore erhalten, das ist nicht einmal die Hälfte der Treffer der Hinrunde und nur etwas mehr als 0,5 Tore pro Spiel (wir haben allerdings auch nur 12 Tore erzielt).

Heute im Kurier lese ich über den LASK: „ Im letzten Match zeigt der LASK noch einmal, warum er an der Tabellenspitze steht. Das Team agiert in der Defensive sehr diszipliniert und konsequent, vorne haben die Linzer mehrere Individualisten in ihren Reihen, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können.“ … Kleer hat ähnlich wie Kühbauer die Defensive (und die Standards) deutlich verbessert, nach vorne fehlten ihm aber genau jene Individualisten, die der LASK in seinen Reihen hat.

Oder - das kann man neutral oder auch kritisch sehen - er hat die vorhandenen Individualisten im Winter aussortiert. War das notwendig, um diese Defensivleistungen zu ermöglichen oder hat er das Kind mit dem Bad ausgeschüttet und damit mögliche Siege speziell gegen schwächere Gegner und damit letztlich auch seinen Job verspielt? Wobei ich persönlich finde, dass aus dem Überangebot der Offensivkräfte im Herbst eigentlich nur - der allerdings verletzungsanfällige - Djuricin wirklich eine besondere individuelle Klasse gezeigt hat.

---
*** ... but it´s not Aston Villa ... ***

The Ghost of Rudi Hevera(R)

17.05.2026, 19:51

@ Rickvienna

4-Jahres-Bilanz

Sehr interessante Punkte, die da aufwirfst. Das Torverhältnis von 12:8 (Gegentor-Bestmarke in der Liga für 2026) war für mich eine Mischung aus zu wenig und zu schwachen Offensivkräften, keinen Alternativen von der Bank, KLeers üblicher Struktur, einer krassen Verbesserung bei defensiven Standards und einer - ab und an überzogenen - Rückzugstaktik (die Fünferkette bei Rapid, aber vor allem gegen die eh desolaten Bregenzer in der Schlussphase).

Die offensive Misere hängt auch ein bisschen mit Verletzungen (Abdijanovic fiel das ganze Frühjahr aus, Odagaki, der ein belebendes Element sein kann, auch lange) zusammen. Seo war auch länger weg, aber der dürfte der einzige Japaner sein, dem der persönliche Erfolg wichtiger als als die Mannschaftsleistung. Seinem Bombenschuss steht jämmerliches Verhalten ohne Ball gegenüber, gegen Sturm hat er sich dann eh rausgespielt.

So ist Luxbacher als 10er der Offensivste, was natürlich ein Scherz ist, da er weder ein Vorbereiter noch ein Torschütze ist. Der Assist auf Zimmermann war gefühlt seine einzige Aktion im ganzen Frühjahr. Prohart zeitweise in der Doppel-6, zeitweise auf der Acht, aber auch er hat kaum Abschluss. Gegen Rapid dreimal unbedrängt zum Abschluss gekommen, hat nicht einmal aufs Tor getroffen. Kein Vorwurf an ihn, er spielt so, wie man ihn aus Lafnitz und Kapfenberg (zäher, energischer 6er/8er) kennt.

Damit blieb die Offensive an Edelhofer (lethargisch, rennt sich oft fest), Nagele (Ansätze, aber dreht sich oft ein und kaum Abschlüsse) und dem eben nur selten zur Verfügung stehehenden Odagaki hängen. Bei einer Verletzung von Zimmermann wäre das Frühjahr sehr harzig geworden, für ihn gab es keinen Ersatz. Man stelle sich nur vor, alle Spiele hätten mit Zeidler oder Monschein statt ihm begonnen.

Die Standards sind besser geworden, allerdings nur wenn Rosenberger flankt. Corner von der anderen Seite bzw. Einwürfe sind weiter Baustellen.

Re Djuricin: Erzielte ein herrliches Tor für St. Pölten, das war´s. War zwar nur kurz verletzt, aber sonst mit negativer Körpersprache und dem üblichen Klaus-Kinski-Blick. Zum Schluss gar nicht mehr eingesetzt worden, obwohl es um jedes Tor ging.Dass der noch ein Jahr unter Vertrag steht, wird ihnen auch nicht recht sein, vielleicht bekommt er die zweite Abschlagszahlung. Addition by subtraction war sein Abgang für mich, ich glaube, der hätte das Team wieder runtergezogen.

Eigentlich müssten neben einer Alternative für Zimmermann offensive MF-Spieler her, das wäre unter Kleer interessant geworden. Ich gehe allerdings von Enengl als Trainer aus, der spielt zentral mit einer Doppel-6/8 und vorne drei Stürmern, die neben einem oder zwei Wingbacks die Offensive bereitstellen müssen.

Gehe davon aus, dass Elsneg den Trainerwechsel natürlich schon lange geplant hat, nicht wie die Fans nach dem Motto "Verloren - weg mit ihm, Gewonnen - muss bleiben" handelt. Die jeweiligen Ergebnisse änderten, glaube ich, nichts an Kleers Schicksal. Und nicht vergessen: Er wäre im Herbst ein Trainer in absentia geworden. Jetzt kann er sich ruhig auf die Pro-Lizenz konzentrieren, danach ein neues Engagement antreten. Vielleicht kehrt er ja eines Tages zurück...

volpone

17.05.2026, 23:09

@ The Ghost of Rudi Hevera

4-Jahres-Bilanz

» Sehr interessante Punkte, die da aufwirfst. Das Torverhältnis von 12:8
» (Gegentor-Bestmarke in der Liga für 2026) war für mich eine Mischung aus zu
» wenig und zu schwachen Offensivkräften, keinen Alternativen von der Bank,
» KLeers üblicher Struktur, einer krassen Verbesserung bei defensiven
» Standards und einer - ab und an überzogenen - Rückzugstaktik (die
» Fünferkette bei Rapid, aber vor allem gegen die eh desolaten Bregenzer in
» der Schlussphase).
»
» Die offensive Misere hängt auch ein bisschen mit Verletzungen (Abdijanovic
» fiel das ganze Frühjahr aus, Odagaki, der ein belebendes Element sein kann,
» auch lange) zusammen. Seo war auch länger weg, aber der dürfte der einzige
» Japaner sein, dem der persönliche Erfolg wichtiger als als die
» Mannschaftsleistung. Seinem Bombenschuss steht jämmerliches Verhalten ohne
» Ball gegenüber, gegen Sturm hat er sich dann eh rausgespielt.
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» So ist Luxbacher als 10er der Offensivste, was natürlich ein Scherz ist,
» da er weder ein Vorbereiter noch ein Torschütze ist. Der Assist auf
» Zimmermann war gefühlt seine einzige Aktion im ganzen Frühjahr. Prohart
» zeitweise in der Doppel-6, zeitweise auf der Acht, aber auch er hat kaum
» Abschluss. Gegen Rapid dreimal unbedrängt zum Abschluss gekommen, hat nicht
» einmal aufs Tor getroffen. Kein Vorwurf an ihn, er spielt so, wie man ihn
» aus Lafnitz und Kapfenberg (zäher, energischer 6er/8er) kennt.
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» Damit blieb die Offensive an Edelhofer (lethargisch, rennt sich oft fest),
» Nagele (Ansätze, aber dreht sich oft ein und kaum Abschlüsse) und dem eben
» nur selten zur Verfügung stehehenden Odagaki hängen. Bei einer Verletzung
» von Zimmermann wäre das Frühjahr sehr harzig geworden, für ihn gab es
» keinen Ersatz. Man stelle sich nur vor, alle Spiele hätten mit Zeidler oder
» Monschein statt ihm begonnen.
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» Die Standards sind besser geworden, allerdings nur wenn Rosenberger
» flankt. Corner von der anderen Seite bzw. Einwürfe sind weiter Baustellen.
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» Re Djuricin: Erzielte ein herrliches Tor für St. Pölten, das war´s. War
» zwar nur kurz verletzt, aber sonst mit negativer Körpersprache und dem
» üblichen Klaus-Kinski-Blick. Zum Schluss gar nicht mehr eingesetzt worden,
» obwohl es um jedes Tor ging.Dass der noch ein Jahr unter Vertrag steht,
» wird ihnen auch nicht recht sein, vielleicht bekommt er die zweite
» Abschlagszahlung. Addition by subtraction war sein Abgang für mich, ich
» glaube, der hätte das Team wieder runtergezogen.
»
» Eigentlich müssten neben einer Alternative für Zimmermann offensive
» MF-Spieler her, das wäre unter Kleer interessant geworden. Ich gehe
» allerdings von Enengl als Trainer aus, der spielt zentral mit einer
» Doppel-6/8 und vorne drei Stürmern, die neben einem oder zwei Wingbacks die
» Offensive bereitstellen müssen.
»
» Gehe davon aus, dass Elsneg den Trainerwechsel natürlich schon lange
» geplant hat, nicht wie die Fans nach dem Motto "Verloren - weg mit ihm,
» Gewonnen - muss bleiben" handelt. Die jeweiligen Ergebnisse änderten,
» glaube ich, nichts an Kleers Schicksal. Und nicht vergessen: Er wäre im
» Herbst ein Trainer in absentia geworden. Jetzt kann er sich ruhig auf die
» Pro-Lizenz konzentrieren, danach ein neues Engagement antreten. Vielleicht
» kehrt er ja eines Tages zurück...

Enengl? War ja bei Amstetten offensichtlich sehr erfolgreich.

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