Gehälter (Public)

verfasst von Falscher Schweizer(R) E-Mail, 02.03.2012, 08:52

» » » Es ist sinnlos sich auf nebenkriegsschauplätze zu begeben.Entscheidend
» » ist,
» » » dass die Spieler die Gehälter bekommen und dafür verantwortlich ist
» die
» » » Vereinsleitung. Ich hoffe nur, dass die Spieler vor der Reise nach
» » » Vorarlberg ihr Geld bekommen haben, da ich sonst schwarz sehe.Wir
» » werden
» » » ja sehen, inwieweit die Spieler zu motivieren sind.
» »
» »
» » ja geld sollten selbstverständlich alle bekommen nur etwas verstehe ich
» » nicht:
» »
» » ich bekomme kein geld, dann habe ich 4 möglichkeiten:
» »
» » a) ich bin mir sicher der verein wird bezahlen sobald er kann, ich
» spiele
» » weiter so gut ich kann um den verein und die kollegen nicht im stich zu
» » lassen
» »
» » b) ich lass meinen vertrag auflösen weil ich bin so ein super kicker,
» ich
» » finde aus dem stand 4 andere vereine in der gleichen oder besseren
» ligen
» » die mehr zahlen.
» »
» » c) ich will mich mit super leistungen aufs silbertablett stellen damit
» » mich andere vereine aus meiner miesen situation befreien.
» »
» » d) alles ist scheisse, ich bekomme kein geld daher spiele ich scheisse,
» » und trainiere nur unzulänglich
» »
» » ich kann variante a) - c) nachvollziehen, die variante d) ist für mich
» » keine die einem profifußballer entsprechen sollte, vielleicht sollte
» die
» » person sich überlegen den beruf zu wechseln.
»
»
» wunderhübsch geschrieben aber folgende aspekte sind überhaupt nicht
» bedacht:
»
» a) Gruppendynamik
» b) privater Druck wegen Zahlungsengpässen
» c) die "na denen zeig ichs" Einstellung
»
» Die Spieler der Vienna können nur durch einen "Bummelstreik" darauf
» aufmerksam machen, dass sie unzufrieden sind mit etwas. Es bringt eher
» weniger wenn sie mit Gewerkschaftsparolen auf die Strasse gehen und dort
» demonstrieren.
»
» Für die von Dir genannten Punkte brauchst Du viel Loyalität zum Verein und
» darfst diesen nicht auch nur ansatzweise als Arbeitsgeber ansehen sondern
» musst diesen als Ort Deiner Berufung verstehen. Meiner Meinung nach gibt
» es keinen Spieler bei der Vienna der das so sieht ... und das meine ich
» nicht mal ketzerisch sondern kann das völlig verstehen, denn - Kultfaktor
» hin, Kultfakor her - die Vienna ist ein zweitklassiger Fussballverein in
» einem viertklassigen Fussballland ...
»
» Auch ist die Leidensfähigkeit eines Fans eine viel größere als die eines
» Spielers. Wir haben uns die Vienna nicht deshalb ausgesucht weil sie uns
» Geld bringt sondern weil sie uns emotional bewegt. Die Spieler hingegen
» wurden vom Verein ausgesucht und mit Verträgen versorgt die schlicht und
» einfach einzuhalten sind. Geht das einmal nicht so braucht man ein
» funktionierendes Krisenmanagement. Ich bin mir nicht sicher ob es sowas
» bei der Vienna bzw. generell im Fussballzirkus gibt.
»
» Nichts wünsche ich mir mehr als nicht wieder in eine Seuchensaison zu
» steuern, die Vorzeichen schauen für mich aber alles andere als rosig aus.

Eine etwas sehr nüchterne Sicht der Dinge. Ich würde nicht mit der Mentalität eines Buchhalters an eine Fußballerkarriere rangehen, und bei der Vienna zu spielen sollte noch immer ein Anreiz sein, soviele Vereine hat Wien nicht in der Bundesliga. Bummelstreik hatten wir jetzt lange genug, ich würde als Spieler zeigen was ich kann, dann kommen auch bessere Angebote. Aber ein Krisenmanagement wäre tatsächlich wünschenswert.


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