Die logische Konsequenz (Public)

verfasst von Falscher Schweizer(R) E-Mail, 21.03.2011, 22:33

» Kurioses schon vor Spielbeginn: War das Freitag-Spiel noch als
» Liveübertragung für zwei Sender vorgesehen, war heute keine einzige Kamera
» auf der Warte zugegen. Vielleicht auch besser so, das Unheil begann bald.
» Ein schneller Konter, Friesenbichler setzt Rakowitz ein, der findet
» Friesenbichlers Kopf, die blau-gelbe Defensive völlig überrumpelt. Danach
» doch einige Angriffsversuche, allerdings kann kein einziger Abwehrspieler
» zum Spielaufbau nur irgendetwas beitragen, vor allem die beiden
» Außenverteidiger machen aus ihren Freiräumen gar nichts. Chancen vor allem
» durch Weitschüsse,Hartberg dagegen weit und organisierter die Breite des
» Feldes oft vorbildlich ausnützend. In der Nachspielzeit dann das 0:2:
» Hopfers Corner verlängert der völlig freistehende Friesenbichler, dessen
» Torgefahr sich nun wohl auch bis in die Nachbarstaaten durchgesprochen
» haben sollte.
» Mair und Kröpfl dann nach der Pause für Rathfuss und Osoinik, Salvatore
» rückt zurück. Der Anschlusstreffer dann schon nach 50 Sekunden und damit
» eigentlich vor dem 0:2 (45.+2): Djokic trifft per Drehschuss vom
» Sechzehner. Danach verliert Hartberg kurzfristig den Faden und Vienna mit
» der besten Phase: Rindler dreht einen Kienzl-Schuss an die Stange, Topic
» schießt Sekunden vom Fünfer später drüber und scheitert danach nochmals an
» Rindlers Beinen. Ein Austausch entscheidet dann die Partie: Der
» eingewechselte pfeilschnelle Schober geht in die Spitze, Friesenbichler
» rückt etwas zurück. Bei einem Freistoß lassen wir uns amateurhaft
» überrumpeln (Reklamationen wegen eines Fouls blieben ungehört), den
» Hopfer-Pass drückt Schober alleinstehend ein. Danach verschont Schiri
» Schmid noch Kapitän Topic nach einem Rotfoul, Kuru, der sich einen
» Hopfer-Corner ins eigene Netz wirft, vollendet aber dann die
» Peinlichkeit.
» Wie in der letzten Saison zeigte Hartberg uns auf eigener Anlage die
» Grenzen auf und stößt den Verein endgültig ins Chaos, das unser Trainer
» doch eigentlich ins Gratkorn und Hartberg ausgemacht hatte. 10 neue
» Spieler in seiner Ära, jämmerliche Resultate gegen eben diese Vereine,
» spätestens mit den Aussagen der letzten Wochen hat sich Tatar als ebenso
» großer Wirrkopf wie sein Vorgänger geoutet. Doch jeder Verein hat den
» Trainer den er sich verdient, das heutige Ergebnis war nur die logische
» Konsequenz der Fachkompetenz in den beiden beteiligten Vereinen...

Am Freitag stand ich vor verregneten Toren, heute wie immer den live-Ticker von weltfußball.de aufgeschaltet, dessen Fazit sich anders liest; muss aber zugeben, dass es nicht immer nur Pech sein kann:

Fazit:
Der TSV Hartberg gewinnt das Sechs-Punkte-Abstiegsspiel bei der First Vienna mit 4:1. Ein Resultat, das viel zu hoch ist. Eigentlich sind die Wiener über 80 Minuten die klar stärkere Mannschaft, im ersten Durchgang kommen die Steirer zweimal vor das Tor, zweimal darf Friesenbichler jubeln. Direkt nach Wiederanpfiff lässt Djokic die Vienna mit dem Anschlusstreffer noch hoffen - in der Folge liegt der Ausgleich in der Luft, einzig die Stange und Torhüter Rindler verhindern das 2:2. Mit einem Freistoßtrick sorgt Schober schließlich für die Entscheidung, der vierte Treffer von Hopfer nach einem Direkt-Eckball war das Resultat einer am Boden zerstörten Tatar-Elf.

Na wenigstens stammt der Chef-Organisator nicht von einem Autobus ab


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