Pichlmann (Public)

verfasst von mix(R), 14.12.2011, 09:50

» » » recht langes Interview im Standard, wems interessiert.
» » »
» »
» http://derstandard.at/1323222884195...weben-hier-alle-auf-Wolke-sieben
» »
» » Kann mich an den Vienna-Spieler Pichlmann schändlicherweise nicht
» » erinnern. Warum ein Schritt von der Austria in die 2. italienische Liga
» » als "mutig" bezeichnet wird, verstehe ich nicht. Vom Niveau her sind
» die
» » Ligen ws. gleich, und die italienische B-Liga stell ich mir spannender
» vor
» » als die österr. A-Liga.
»
» War ja auch nur ein Jahr dabei und hat auch nicht viel gespielt. Damals
» waren - wenn mich meine Erinnerung nicht trügt - Puskas und Ondrovic im
» Sturm gesetzt und Pichlmann ist nur als Joker und bei Ausfall einer der
» beiden zum Zug gekommen. War das Abstiegsjahr der Vienna und das
» Mannschaftsklima war wohl auch nicht das allerbeste. Seine Aussagen "habe
» mich bei jedem Verein wohlgefühlt" und "bin nur aus Karrieregründen
» weggegangen" sehe ich daher eher als Euphemismen.
»
» An sein Spiel kann ich mich kaum erinnern, am ehesten noch, dass er eher
» unauffällig agierte, aber vielleicht stand er einfach nur im Schatten des
» "Wühlers" Puskas und/oder hat keine brauchbaren Vorlagen bekommen. Im
» Mittelfeld agierten damals glaube ich Pistrol (von seinen Eckbällen träume
» ich heute noch schlecht) und Martin Cestnik (technisch und läuferisch
» versiert, aber oft eigensinnig) und die Stürmer mussten sich die Bälle oft
» selber holen. Kann mich aber auch täuschen, ist ja schon ein bisserl
» her...

Da tust ihm jetzt ein wenig unrecht. Pichlmann war damals eine der wenigen Lichtgestalten. Hat im Lauf der Herbstsaison sukzessive seine Konkurrenten verdrängt und die meisten Tore geschossen. Das war zugegeben nicht so schwer, außer Puskas (Garger hat ihn zurecht von diesem Posten abgezogen und zu einem Mittelfeldhackler umfunktioniert) waren noch Marc Kerschbaumer (später bei Horitschon), ein deutscher Pole namens Jaschinsky, der hoffnungsvolle Herr Sindelar und ein gewisser Pfeifer im Sturm. Dagegen war Pichlmann ein Gigant, groß, athletisch und kopfballstark, leider auch mehrmals verletzt, was sich auf die Einsätze im Frühjahr auswirkte. Wenn er dann aber da war, traf er konsequent, im Finish der Saison gegen Wörgl zweimal, gegen Mattersburg und in der Relegation gegen FC Lustenau. Ondrej Ondrovic kam erst in der Regionalliga zur Vienna. War ein Mittelfeldspieler, ein ziemlich guter eigentlich. Bissi schüchtern war er.


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