ÖFB Info (Public)

verfasst von D.C., 28.03.2013, 14:13

» » ÖFB-Präsidium beschließt Ligenformat 27.03.2013
» »
» »
» » In der heutigen Sitzung des ÖFB-Präsidiums, im NH Hotel am Flughafen
» Wien,
» » wurde mit der Gegenstimme des Tiroler Fußball-Verbandes das schon seit
» » langem diskutierte Ligenformat beschlossen, welches die Auf- und
» Abstiege
» » von den Regionalligen in die Bundesliga regelt. Der Beschluss lautet
» wie
» » folgt:
» »
» » - Das Format beginnt mit der Saison 2014/2015 und wird sechs Jahre
» nicht
» » verändert.
» »
» » - Die tipp3-Bundesliga und die „Heute für Morgen“ Erste Liga bleiben
» » weiterhin mit zehn Vereinen bestehen. Potentielle Aufsteiger in die
» "Heute
» » für Morgen" Erste Liga müssen neben der sportlichen Qualifikation alle
» » Lizenzkriterien der Bundesliga erfüllen (keine Übergangsbestimmungen).
» »
» » - Amateurteams von Bundesliga-Klubs dürfen nicht in die zweite
» » Leistungsstufe, die "Heute für Morgen" Erste Liga, aufsteigen.
» »
» » - Aus der „Heute für Morgen“ Ersten Liga steigen am Ende der Saison
» » 2014/15 die zwei Letztplazierten ab.
» »
» » - Es bleiben drei Regionalligen (16 Vereine), aus deren Meistern zwei
» » Aufsteiger ermittelt werden. ÖFB und Landesverbände werden festlegen,
» in
» » welcher Form zwei von drei möglichen Meistern den Aufstieg ermitteln.
» »
» » - Der Nichtaufsteiger erhält eine von der Bundesliga finanzierte
» » Ausgleichszahlung. Voraussetzung für den Bonus ist sowohl die Teilnahme
» am
» » Play Off als auch der Erhalt der Lizenz durch die Bundesliga.
» »
» » - Es gibt eine Limitierung von maximal drei Amateurteams pro
» Regionalliga.
» » In jenen Ligen, an denen derzeit mehr als drei Amateurteams teilnehmen,
» » erfolgt ein Abgang ausschließlich über den sportlichen Abstieg. Es gibt
» » keine Zwangsrelegation.
» »
» » - Sollte ein vierter Amateurverein aufstiegsberechtigt sein, muss
» dieser
» » gegen das schlechtest platzierte Amateurteam der Regionalliga
» Relegation
» » spielen.
» »
» » - Die Einsatzberechtigung für Spieler der Amateurmannschaften wird im
» » Einvernehmen zwischen dem ÖFB, den Landesverbänden und der Bundesliga
» » geregelt.
» »
» » - Die Bundesliga leistet einen finanziellen Beitrag zur Bezahlung der
» » Schiedsrichter-Gebühren in den Regionalligen.
» »
» » - Der Aufstieg von Amateurteams in die „Heute für Morgen“ Erste Liga
» » bleibt auf Wunsch der Bundesliga ausgeschlossen. Es ist pro Amateurteam
» in
» » der Regionalliga ein Nenngeld zu entrichten.
» »
» » - Weitere Rahmenbedingungen für Organisation und Finanzen für
» » Regionalligen werden erarbeitet. Diese umfassen unter anderem:
» » 1) Evaluierung einer Lizenzierung für Regionalliga Vereine
» » 2) Einheitliche Bestimmungen für alle drei Regionalligen
» » 3) Mindeststandards für Infrastruktur
» » 4) Mindest-Inhalte bei Spielerverträgen
» »
» » ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner zu diesem Beschluss: "Lange und sehr
» » intensive Diskussionen haben dieses Ergebnis gebracht. Leider ist damit
» » kein Reformschritt gelungen, aber letztendlich ein Kompromiss zu dem
» sich
» » alle Parteien bekennen. Wir haben damit auch dokumentiert, dass es im
» ÖFB
» » trotz teils kontroversieller Ansichten zu handlungsfähigen Beschlüssen
» » kommt."
» »
» » Bundesliga Präsident Hans Rinner: "Für eine Weiterentwicklung eines
» » Produktes ist es notwendig mit Kompromissen zu leben, auch wenn diese
» » Lösung kurzfristig kein großer Fortschritt ist. Ich bedanke mich bei
» allen
» » Klubs der Bundesliga für das Verständnis dieser diametralen Ansichten.
» » Dank diesem ist es letztendlich doch zu einem tragfähigen Ergebnis
» » gekommen."
» »
» »
» » Mit sportlichen Grüßen
» »
» » Mag. (FH) Claudia Jost
» » Medien & PR
» »
» » ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL-BUNDESLIGA
» » Rotenberggasse 1
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» » Internet: www.bundesliga.at
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»
» Und dann wundert sich die Bundesliga warum es keine Sponsoren für die
» Formate gibt? Wenn angekündigte Reformen ausbleiben, dann interssieren
» sich auch die Sponsoren nicht an einer "Heute für Morgen"-Liga! Solange
» hier nicht etwas verbessert wird, bleibt es bei dieser Bezeichnung! Lieber
» weiterwursteln als an die Zukunft denken, somit ist eigentlich die
» Bezeichnung der 2. höchsten Spielklasse ad absurdum geführt!

Was geht in den Hirnen dieser Funktionäre eigentlich vor, Entscheidungen mit solch einer Tragweite darf man nicht den Klubvertretern einer anderen, höheren Liga überlassen, die nur am Futtertrog bleiben wollen: da investiert ein Aufsteiger in Verstärkungne und in den Profi-Betrieb, dann steigt er wieder (vielleicht unglücklich oder knapp) ab, weil 1/5 oder 20% der Mannschaften ja absteigen müssen, verliert wieder alle Spieler und findet sich im Amateur-Betrieb, da kann es doch keinen gezielten Aufbau geben. KRANK ganz einfach KRANK!!!


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