» » Der Fernsehbericht hat bestätigt, was ich von der Tribüne aus schon
» » gesehen hab. Das Mair-Tor war absolut kein Abseits und daher zu geben.
» Der
» » Linienrichter hat nicht gesehen. Hosiner und Djokic wurden im Strafraum
» » gelegt - beide Male hätte man Elfer geben MÜSSEN. Der Schiri hat das
» » Pfeiferl nicht gefunden. Traurig, dass solche Pfeifen mit ihren
» falschen
» » oder unterlassenen Pfiffen unter dem Motto
» "Schiedsrichter-Entscheidungen
» » sind Tatsachen-Entscheidungen" unangreifbar sind und somit den Vereinen
» » durch Unfähigkeit Punkte kosten, die über den Verbleib in der Liga
» » entscheiden könnten. Drei eklatante Fehlentscheidungen in einem Spiel
» » -„Ganz viele Spieler [waren] im Strafraum“ - Herr Hameter, Sie haben in
» » dem Job wirklich nichts verloren! - Erstaunlich, dass die meisten
» » Schiedsrichterleistungen in der Ersten Liga kaum besser sind als die in
» » der Ostliga, ja, meist sogar noch unter dem Niveau der Spiele liegen.
» » Gratulation dem jungen Burschen im Tor, namens Traby, zur
» ausgezeichneten
» » Leistung.
» » Und bitte bitte bitte verschont uns von dem ewigen Mitläufer Topic. Der
» » Mann ist seit Monaten DER Schwachpunkt. Vielleicht hätte Simmering mit
» ihm
» » Freude. Auf der Hohen Warte ließe ich ihn nicht einmal Rasen mähen.
» Sorry.
»
»
» Da hast Du grundsätzlich Recht, nur gebe ich zwei Punkte zu bedenken:
» 1.) Der Abseitspfiff erfolgte bereits bei der Kopfballweitergabe von
» Djokic. Mair war sicher nicht im Abseits, Djokic könnte aber beim langem
» Ball von Salvatore aus dem Abseits gekommen sein. Ich saß zwar genau auf
» der Höhe, habe aber bei der Ballabgabe auf Salvatore geschaut und später
» den Ball mit den Augen verfolgt. Djokic sah ich erst bei der Annahme, kann
» also nicht sagen, woher er kam. Lt. Ghost war es auch im Fernsehen nicht
» zu sehen.
» 2.) Der Elferpfiff in der Nachspielzeit hätte kommen MÜSSEN. Wenn das kein
» Elfer war, was dann. Man muss fairerweise aber auch sagen, dass Djokic,
» Topic und Markovic in ein paar der vorangegangenen Szenen in der
» Schlussphase versucht haben, durch künstliche Faller Elfer zu schinden.
» Teilweise war das von meiner Sitzposition so offensichtlich zu erkennen,
» dass es fast schon peinlich war. Da hatten wir Glück, dass es keine Gelbe
» wegen einer Schwalbe gab. Und nach ein paar solcher Aktionen traut sich
» kaum ein Schiri einen Elfer zu geben, vor allem nicht in der
» Nachspielzeit. In Zeiten wie diesen, wo Du (und das gilt sowohl für
» Spieler als auch für Schiris) für jeden Fehler schon halb unter
» Betrugsverdacht stehst, kann ich das schon ein wenig nachvollziehen. Dazu
» kam auch eine brenzliche Aktion von Traby in der Anfangsphase, als er im
» Fünfer mit gestrecktem Bein auf Krammer hingefahren ist. Hier hatten wir
» Glück, dass der Pfiff ausblieb und konsequenterweise blieb er dann in der
» Nachspielzeit auch aus.
»
» Was mich an der Schiri-Leistung allerdings wirklich gestört hat, war diese
» Grödig-Tendenz bei den Zweikämpfen im Mittelfeld. Ich kann mich da gut an
» eine Szene Anfang der 2. HZ erinnern. Grödig-Spieler (der langhaarige im
» defensiven MF, ich weiß jetzt nicht wie er heißt), nimmt einem
» Viennaspieler den Ball ab, rempelt diesen dabei um, Schiri sagt Zweikampf,
» ok, der Spieler passt nach vor, Beciri geht hin, ein ähnlicher Rempler
» gegen den Grödiger, Schiri pfeift Foul. Was nun? Auf der einen Seite
» zählts und auf der anden nicht? Und daß Ouedraogo gegen Kröpfel ständig
» die Hand draussen hatte, hat unseren feinen Hrn. Schiri auch kaum gestört.
» So ging das oftmals, ok, waren nur Kleinigkeiten, aber die können Dich als
» Spieler ganz schön nerven und rausbringen.
»
» Wofür der Schiri allerdings nichts konnte, waren die Schwächen im
» Spielaufbau. Fehpässe aus unbedrängten Situationen heraus, Bälle, die
» blind hoch nach vor gedroschen wurden. Vorne dann nur Djokic und Hosiner
» gegen 4 Abwehrspieler, bis die anderen nachgerückt waren, war der Ball
» meist schon weg. Unpräzise Zuspiele in den Rücken der Mitspieler, Bälle,
» die aus fünf Metern am Mitspieler vorbei in Out gespielt wurden. OK, die
» Mannschaft hat gekämpft und ist gelaufen, hat sich durch diese
» Unkonzentriertheiten viel selber zerstört. Mit dem Schiri hatten wir
» gestern kein Glück, aber allein an ihm festmachen können wir den
» Punktverlust nicht...
Der Spieler mit den längeren, gelockten Haaren war Peter Riedl, der in seiner Jugend für VÖEST, später ua für den LASK und BW Linz spielte. |