» Da es nun wieder einmal schwierig aussieht mit unseren Leistungen,
» Tabellenplatz etc. kommen alle möglichen Ideen zu Vorschein. Sehr oft wird
» vergangegen Spielern aus der Zeit der RLO nachgetrauert. Dass diese
» Spieler aber es waren mit denen es von Beginn an nicht möglich war in der
» 2 Liga halbwegs Fuss zu fassen ist offensichtlich schnell vergerssen
» worden. Zu recht spielt keiner mehr vin denen heute, was der gutgemeinte
» aber entsprechend wirkungslose Einsatz von Strohmayer gestern ja wieder
» gezeigt hat.
»
a.)Das stimmt leider nicht so, nach Ablauf der Herbstsaison (sprich vor der Winterpause) hatte die Mannschaft unter Stöger 20 Punkte in 20 Spielen errungen. Das bedeutet einen Schnitt von 1 Punkt pro Spiel (wie Stöger ging waren es 27 Punkte aus 28 Spielen), zu wenig, aber gebessert hat sich bisher punkteschnittmässig kaum etwas, obwohl Spieler wie Markovic natürlich der damaligen Mannschaft auch entscheidende Impulse hätten geben können. Damit will ich keine Verherrlichung der damaligen Situation betreiben, aber die bewusste Legendenbildung, auch wenn vielleicht nur eine Störung des Langzeitgedächtnis die Ursache ist (Ironie), vorbeugen.
b.) Natürlich waren es damals 12 Klubs in der Liga, aber die Austriaamateure und die "Jungdosen" waren nicht zu unterschätzen, Hartberg und Lustenau sind vom Potential schwächer als damals, insgesamt - man sieht auch wie Blau-Weiss-Linz mit diesem Kader, den sie zur Verfügung haben, doch mithalten kann, ist der Unterschied sicher nicht so gewaltig, dass dies auf eine Leistungssteigerung in der Liga zurückzuführen wäre.
c.) Den Seitenhieb gegen Strohmayer verstehe ich ehrlich gesagt nach der gestrigen Leistung nicht. Was hätte er in der IV bewirken sollen? Ganz so stimmt es ja nicht, denn das Spiel wurde eindeutig hautpsächlich in Halbzeit 1 verloren. Dass die Vorarlberger beim Stand von 1-2 mit zunehmender Spieldauer zu Konterchancen - war eh erbärmlich wie schlecht sie teilweise ihre Überzahlsituationen ausgespielt haben - kommen werden, no na!
d.) Gestern war kein einziger Eigenbauspieler der Vienna auf dem Feld, und schlechter kann es spielerisch gegen einen anderen als inferioren Gegner nicht gehen. Selbst in so einer Situation setzt Tatar lieber Niko Dvoracek ein,um seinen Kopf, sprich das Traineramt, vielleicht zu retten. Papa Herbert wird es freuen, aber ob das die Lösung sein wird. Und ob das Geld beim Vater noch vorhanden sein wird, hochkarätige, echte Verstärkungen im Winter zu holen, die derzeitigen Ereignisse rund um die kolportierten Zahlungsschwierigkeiten (sollten sie stimmen) lassen das eher als fragwürdig erscheinen. |