Rickvienna(R)

17.07.2012, 16:54
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Dogan und das stumme "g" (Public)

Ein kleiner Beitrag zur Bildung der geneigten Leserschaft:

Nachdem mich meine Firma für eineinhalb Jahre nach Istanbul arbeiten geschickt hat und ich dort auch türkisch gelernt habe (naja, Basiskenntnisse - im Restaurant und mit Taxifahrern kann ich kommunizieren, Smalltalk nicht...), möchte ich gerne Euer wissen ein wenig erweitern.

Unser hoffentlich Mittelfeldstar heisst Dogan mit Nachnamen, diesen Namen schreibt man im Türkischen üblicherweise mit einem Zeichen über dem g, das wie eine kleine Schale aussieht oder auch ein zusammengedrücktes, kleines "u". Das Zeichen über dem g weist darauf hin, dass es sich um ein sogenanntes "stummes g" handelt, dass man - wie schon die Bezeichnung andeutet - nicht ausspricht.

Somit spricht man unseren neuen Mann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit korrekt "Doan" aus und zwar phonetisch mit einem reinen "a" hinter einem reinen "o", d.h. eben genauso wie man Dogan aussprechen würde, wenn man das g einfach weg lässt.

Soweit mein Beitrag zum Thema "Wissen, auf das man auch verzichten könnte" und all jenen, die das hier ganz und gar nicht interessiert, sie gesagt: Seit März bin ich wieder in Wien und es dauert nicht mehr lange, bis ich mein Wissen über das Türkische ohnehin wieder vergessen habe. Diese Phase der Mitteilungsbedürftigkeit geht also vorbei :lol3:

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*** ... but it´s not Aston Villa ... ***

Falscher Schweizer(R)

E-Mail

18.07.2012, 06:53

@ Rickvienna
 

Dogan und das stumme "g"

» Ein kleiner Beitrag zur Bildung der geneigten Leserschaft:
»
» Nachdem mich meine Firma für eineinhalb Jahre nach Istanbul arbeiten
» geschickt hat und ich dort auch türkisch gelernt habe (naja,
» Basiskenntnisse - im Restaurant und mit Taxifahrern kann ich
» kommunizieren, Smalltalk nicht...), möchte ich gerne Euer wissen ein wenig
» erweitern.
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» Unser hoffentlich Mittelfeldstar heisst Dogan mit Nachnamen, diesen Namen
» schreibt man im Türkischen üblicherweise mit einem Zeichen über dem g, das
» wie eine kleine Schale aussieht oder auch ein zusammengedrücktes, kleines
» "u". Das Zeichen über dem g weist darauf hin, dass es sich um ein
» sogenanntes "stummes g" handelt, dass man - wie schon die Bezeichnung
» andeutet - nicht ausspricht.
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» Somit spricht man unseren neuen Mann mit an Sicherheit grenzender
» Wahrscheinlichkeit korrekt "Doan" aus und zwar phonetisch mit einem reinen
» "a" hinter einem reinen "o", d.h. eben genauso wie man Dogan aussprechen
» würde, wenn man das g einfach weg lässt.
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» Soweit mein Beitrag zum Thema "Wissen, auf das man auch verzichten könnte"
» und all jenen, die das hier ganz und gar nicht interessiert, sie gesagt:
» Seit März bin ich wieder in Wien und es dauert nicht mehr lange, bis ich
» mein Wissen über das Türkische ohnehin wieder vergessen habe. Diese Phase
» der Mitteilungsbedürftigkeit geht also vorbei :lol3:

Und was reimt sich auf Do:an?

wui

18.07.2012, 08:27

@ Falscher Schweizer
 

Dogan und das stumme "g"

» » Ein kleiner Beitrag zur Bildung der geneigten Leserschaft:
» »
» » Nachdem mich meine Firma für eineinhalb Jahre nach Istanbul arbeiten
» » geschickt hat und ich dort auch türkisch gelernt habe (naja,
» » Basiskenntnisse - im Restaurant und mit Taxifahrern kann ich
» » kommunizieren, Smalltalk nicht...), möchte ich gerne Euer wissen ein
» wenig
» » erweitern.
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» » Unser hoffentlich Mittelfeldstar heisst Dogan mit Nachnamen, diesen
» Namen
» » schreibt man im Türkischen üblicherweise mit einem Zeichen über dem g,
» das
» » wie eine kleine Schale aussieht oder auch ein zusammengedrücktes,
» kleines
» » "u". Das Zeichen über dem g weist darauf hin, dass es sich um ein
» » sogenanntes "stummes g" handelt, dass man - wie schon die Bezeichnung
» » andeutet - nicht ausspricht.
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» » Somit spricht man unseren neuen Mann mit an Sicherheit grenzender
» » Wahrscheinlichkeit korrekt "Doan" aus und zwar phonetisch mit einem
» reinen
» » "a" hinter einem reinen "o", d.h. eben genauso wie man Dogan
» aussprechen
» » würde, wenn man das g einfach weg lässt.
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» » Soweit mein Beitrag zum Thema "Wissen, auf das man auch verzichten
» könnte"
» » und all jenen, die das hier ganz und gar nicht interessiert, sie
» gesagt:
» » Seit März bin ich wieder in Wien und es dauert nicht mehr lange, bis
» ich
» » mein Wissen über das Türkische ohnehin wieder vergessen habe. Diese
» Phase
» » der Mitteilungsbedürftigkeit geht also vorbei :lol3:
»
» Und was reimt sich auf Do:an?

der gegner ist ko dann
wegen diesem do.an

do.an bitte no an!

zaa an...do.an

wer kommt no dann
eh kloa da do.an

Senf(R)

19.07.2012, 00:56

@ Rickvienna
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Dogan und das stumme "g"

» Ein kleiner Beitrag zur Bildung der geneigten Leserschaft:
»
» Nachdem mich meine Firma für eineinhalb Jahre nach Istanbul arbeiten
» geschickt hat und ich dort auch türkisch gelernt habe (naja,
» Basiskenntnisse - im Restaurant und mit Taxifahrern kann ich
» kommunizieren, Smalltalk nicht...), möchte ich gerne Euer wissen ein wenig
» erweitern.
»
» Unser hoffentlich Mittelfeldstar heisst Dogan mit Nachnamen, diesen Namen
» schreibt man im Türkischen üblicherweise mit einem Zeichen über dem g, das
» wie eine kleine Schale aussieht oder auch ein zusammengedrücktes, kleines
» "u". Das Zeichen über dem g weist darauf hin, dass es sich um ein
» sogenanntes "stummes g" handelt, dass man - wie schon die Bezeichnung
» andeutet - nicht ausspricht.
»
» Somit spricht man unseren neuen Mann mit an Sicherheit grenzender
» Wahrscheinlichkeit korrekt "Doan" aus und zwar phonetisch mit einem reinen
» "a" hinter einem reinen "o", d.h. eben genauso wie man Dogan aussprechen
» würde, wenn man das g einfach weg lässt.

Die Aussprache der Namen der türksich stämmigen Spieler ist meistens nicth sehr gelungen, obwohl Türkisch, bis auf ein paar Ausnahmen, zu denen eben das "g" mit einem Akzentzeichen darüber gehört, so ausgesprocvhen wird wie man es bei uns tun würde. Deswegen heißt auch Ekrem Dag eben nicht "Dag" sondern "Daa", was soviel wie "Berg" heißt. Wobei das "g" mit Akzentnzeichen eigentlich nicht nur eine Verlängerung wie das stumme "h" ist sondern ganz leicht angedeutet im Rachen ausgesprochen wird.
Zur Ergänzung: Unser zweiter türkischstämmiger Spieler, Hakan Gökcek, wird beim "c" wie ein "tsch", also "Göktschek" ausgesprochen.

Im Amateurkader sind mit Deniz Bakici (sprich "Denis Bakitschi"), Volkan Düzgün (sprich: Wolkan Düsgün") und Alparslan Tezcanli (sprich: "Testschanli, wobei dieses "I" ohne Punkt ist, ein Buchstabe den es bei uns nicht gibt, und dumpf ausgersprochen wird, als eine Mischung aus "ä" udn "i" am ähnlichsten dem Laut den man von sich gibt, wenn man eine in den Magen geboxt bekommt ;-) ) drei weitere türksichstämmige Kicker
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» Soweit mein Beitrag zum Thema "Wissen, auf das man auch verzichten könnte"
» und all jenen, die das hier ganz und gar nicht interessiert, sie gesagt:
» Seit März bin ich wieder in Wien und es dauert nicht mehr lange, bis ich
» mein Wissen über das Türkische ohnehin wieder vergessen habe. Diese Phase
» der Mitteilungsbedürftigkeit geht also vorbei :lol3:

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...verfeinert auch Beef Tatar

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