Spiele gegen Parndorf sind nichts für schwache Nerven. Immer geht es um Alles oder Nichts. Kleine Geschichtestunde
2003/2004: Der erste burgenländische Landesmeister überhaupt, der SC/ESV Parndorf steigt mit Rekordvorsprung in die RLO auf. Gleich die erste Begegnung ist das Spitzenspiel schlechthin, nämlich gegen die Vienna. Beide Teams wollen aufsteigen, Parndorf gewinnt den Schlager 1:0. Trainer der Vienna war Kurt Garger, den Siegtreffer erzielte Paul Hafner
Das Retourspiel gewinnt die Vienna auf der Hohen Warte 1:0, Ondrovic verwandelt einen Elfer. Am Ende wird Parndorf Meister, Vienna Dritter. Parndorf scheitert aufgrund der Auswärtstorregel an Gratkorn in der Relegation.
2004/2005: Wieder wollen beide Teams aufsteigen, liefern sich unter den Trainern Weiss und Hackstock zwei intensive Duelle. Dabei neutralisieren sie sich total, beide Spiele enden torlos. Parndorf wird Zweiter, Vienna Dritter. Der Titel geht an die Austria Amateure.
2005/2006: Wieder Vienna gegen Parndorf um den Titel, die Vienna erzielt im Hinspiel in der 4.Runde das 1:0 in der Nachspielzeit. Roman Koller trifft nach Assist von Pusic, den Torjubel vergess ich nie. Das Rückspiel auch nicht, Parndorf gewinnt 4:1, die vorher lange Zeit fast unschlagbar wirkende Vienna ko. Parndorf wird Meister unter Garger und steigt endlich auf.
2008(2009: Parndorf ist abgestiegen, wieder heißt der Titelkampf Parndorf gegen Vienna. Das Hinspiel endet torlos, im Rückspiel gewinnt die Vienna 2:0 Torschützen: ein gewisser Fellner und Osman Bozkurt. Die Vienna steigt unter Stöger tatsächlich auf.
2011: Relegation - Vienna gegen Parndorf. Tatar lässt Hosiner auf der Bank, ehe er doch noch zur Besinnung kommt und Vienna 3:0 gewinnt. Neben Hosiner treffen Rathfuss und Djokic Im Rückspiel hält Traby zum richtigen Zeitpunkt einen Elfer, Vienna ist durch, Parndorf weiter in der RLO
2013/2014: Beide Teams nach 10 Jahren endlich gemeinsam eine Liga höher, da raufen sie schon wieder, wer runter muss
Tor: Udo Siebenhandl oder der junge Krell (zuletzt FAC). Kuru ist nur für die Amateure vorgesehen
Abwehr: Abwehrchef und Kapitän ist Roman Kummerer. Spielte schon mit Stadlau gegen uns, galt damals als großes Talent. Als solches gilt auch sein voraussichtlicher Partner Sebastian Wimmer. 19 Jahre, Leihspieler von den Austria Amas. Rechts hinten normalerweise Richard Stern, vorher bei zig RL - Vereinen. Links fehlt der gesperrte Dornhackl, Baumeister könnte ihn ersetzen.
Mittelfeld: Mit Thomas Jusits fehlt ein Schlüsselspieler länger aus. Viel Verantwortung tragen die Legionäre Marosi und Mikulic, gute Fußballer. Links spielt der frühere Viennaspieler Kienzl, blühte zuletzt richtig auf, hat bereits drei Treffer am Konto. Rechts Routinier Michael Koller der junge Gangl oder Matthias Lindner. Mit Umprecht und Karner könnte noch ein defensiver Mann zusätzlich aufgeboten werden, zwei junge Spieler.
Angriff: Der slowakische 2m Hüne Horvath hat heuer noch nichts Zählbares vorzuweisen. In der Meistersaison aber mit 20 Scorerpunkten, spielte in der Slowakei mit Senica Europacup. Neben ihm könnte Marjan Markic zum Einsatz kommen. Wurde bei diversen kleinen Dorfklubs Torschützenkönig, dann Landesliga - gleich wieder bester Torschütze - Sprung zu den Profis, schon 2 Tore nach drei Spielen. Julian Salamon ist der kleine Bruder vom Grödigspieler, durchaus talentiert.
Paul Hafner ist jetzt Trainer, Andreas Hackstock Sportdirektor. Langzeitobmann Milletich scheint so wie sein Mattersburger Kollege Pucher Kontinuität zu schätzen. Wird wohl wieder nervenaufreibend |