The Ghost of Rudi Hevera(R)

30.05.2022, 08:53
 

Zwara-Liga(2) - Kaderbestimmungen und -größen (Public)

Weiter in der Betrachtung der Zwara-Liga.

Um einen großen Wettbewerbsvorteil fällt die Vienna in der nächsten Saison um, nämlich dem der voluminösen Kadergröße. Es wird nicht mehr vorkommen, dass auf der einen Seite unzählige Routiniers gar nicht auf dem Spielbericht aufscheinen, auf der anderen Seite wie in Leobendorf bei zwei oder drei Ausfällen die Bank halb leer bleibt oder gar keine offensiven Alternativen mehr parat stehen.

Bin immer wieder erstaunt, wie groß die Kader in dieser Liga sind, jedes Team listet knapp 30 Spieler oder gar mehr auf. Natürlich gibt es Unterschiede - bei Mannschaften wie Kapfenberg oder den Amateurteams folgt ein junger Spieler dem anderen. Die Topteams dagegen haben sicher 18 - 20 Qualitätsspieler, sind daher auf der Bank auch immer vollwertig besetzt. Diese können auch wechseln oder verletzte Spieler ersetzen, ohne Qualität zu verlieren, die Nachzügler etwas weniger. Aber im Durchschnitt ist jede Position doppelt besetzt.

In der Ostliga gab es bezüglich Kadergrößen oder Bezahlung keine Vorgaben, eine Stufe weiter oben sehr wohl.
Jeder Spieler muss nach Kollektivvertrag bezahlt werden - in der nächsten Saison 1600 Euro brutto pro Saison inklusive Leistungsprämien, im Durchschnitt pro Monat berechnet. Also nicht per Aufwandsentschädigung oder geringfügiger Beschäftigung wie in der Ostliga.

Dazu kommt: Es gibt Mindestkadergrößen.
Drei Tage vor dem ersten Spiel im Herbst muss ein Kader von 20 Spielern (davon 3 Torhüter) eingereicht werden. Bis zum 3. 9. muss dieser Kader auf 25 Spieler (davon 4 Goalies) erweitert werden.
Kombiniert mit der Kollektivvertragsregelung reicht es also nicht, einfach Spieler der zweiten Mannschaft als Papierleichen einzutragen.
Braucht sich also keiner zu wundern, warum weitere Goalies kommen, das Vertrauen in Jäger dürfte aber auch so endendwollend sein.

Wie gesagt, natürlich gibt es einen Qualitätsunterschied bei den Kadern, aber leere Bankplätze wird man nicht mehr erleben. Und während in der Ostliga nur die Vienna und Stripfing 1-1 wechseln konnte, können das in dieser Liga ungefähr die Hälfte der Teams.

Ausländer- oder Jugendregelungen gibt es grundsätzlich nicht. Es ist auf dem Papier egal, ob der Kader aus 25 U19-Österreichern oder Ü31-Armeniern besteht.
Allerdings, wenn man Gelder aus dem Österreicher-Topf will, muss man sich schon einer Regelung unterwerfen:
Bei Meisterschaftsspielen müssen mindestens zwölf (12) Spieler am Spielbericht
aufscheinen, welche
− die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder
− vor Vollendung ihres 18. Lebensjahres zum ersten Mal in Österreich registriert
wurden und für die U22 (Stichtag 1.1.2001) spielberechtigt sind.

Am Spielbericht sind übrigens maximal 18 Spieler (in der Ostliga: 17) zugelassen.

Auch wenn dieser Ö-Topf nur mehr 35 % der Gesamtfördersumme beträgt, haben ihn m. W. nach 14 Teams berücksichtigt, nur Lieferung und A. Lustenau hatten zu viele Legionäre.

Also: Alles nicht mehr so einfach wie in der Ostliga, wo großes Geld einen großen Kader und damit große Vorteile generierte...

suchoi7(R)

08.06.2022, 20:29

@ The Ghost of Rudi Hevera
 

Zwara-Liga(2) - Kaderbestimmungen und -größen

» Weiter in der Betrachtung der Zwara-Liga.
»
» Um einen großen Wettbewerbsvorteil fällt die Vienna in der nächsten Saison
» um, nämlich dem der voluminösen Kadergröße. Es wird nicht mehr vorkommen,
» dass auf der einen Seite unzählige Routiniers gar nicht auf dem
» Spielbericht aufscheinen, auf der anderen Seite wie in Leobendorf bei zwei
» oder drei Ausfällen die Bank halb leer bleibt oder gar keine offensiven
» Alternativen mehr parat stehen.
»
» Bin immer wieder erstaunt, wie groß die Kader in dieser Liga sind, jedes
» Team listet knapp 30 Spieler oder gar mehr auf. Natürlich gibt es
» Unterschiede - bei Mannschaften wie Kapfenberg oder den Amateurteams folgt
» ein junger Spieler dem anderen. Die Topteams dagegen haben sicher 18 - 20
» Qualitätsspieler, sind daher auf der Bank auch immer vollwertig besetzt.
» Diese können auch wechseln oder verletzte Spieler ersetzen, ohne Qualität
» zu verlieren, die Nachzügler etwas weniger. Aber im Durchschnitt ist jede
» Position doppelt besetzt.
»
» In der Ostliga gab es bezüglich Kadergrößen oder Bezahlung keine Vorgaben,
» eine Stufe weiter oben sehr wohl.
» Jeder Spieler muss nach Kollektivvertrag bezahlt werden - in der nächsten
» Saison 1600 Euro brutto pro Saison inklusive Leistungsprämien, im
» Durchschnitt pro Monat berechnet. Also nicht per Aufwandsentschädigung oder
» geringfügiger Beschäftigung wie in der Ostliga.
»
» Dazu kommt: Es gibt Mindestkadergrößen.
» Drei Tage vor dem ersten Spiel im Herbst muss ein Kader von 20 Spielern
» (davon 3 Torhüter) eingereicht werden. Bis zum 3. 9. muss dieser Kader auf
» 25 Spieler (davon 4 Goalies) erweitert werden.
» Kombiniert mit der Kollektivvertragsregelung reicht es also nicht, einfach
» Spieler der zweiten Mannschaft als Papierleichen einzutragen.
» Braucht sich also keiner zu wundern, warum weitere Goalies kommen, das
» Vertrauen in Jäger dürfte aber auch so endendwollend sein.
»
» Wie gesagt, natürlich gibt es einen Qualitätsunterschied bei den Kadern,
» aber leere Bankplätze wird man nicht mehr erleben. Und während in der
» Ostliga nur die Vienna und Stripfing 1-1 wechseln konnte, können das in
» dieser Liga ungefähr die Hälfte der Teams.
»
» Ausländer- oder Jugendregelungen gibt es grundsätzlich nicht. Es ist auf
» dem Papier egal, ob der Kader aus 25 U19-Österreichern oder Ü31-Armeniern
» besteht.
» Allerdings, wenn man Gelder aus dem Österreicher-Topf will, muss man sich
» schon einer Regelung unterwerfen:
» Bei Meisterschaftsspielen müssen mindestens zwölf (12) Spieler am
» Spielbericht
» aufscheinen, welche
» − die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder
» − vor Vollendung ihres 18. Lebensjahres zum ersten Mal in Österreich
» registriert
» wurden und für die U22 (Stichtag 1.1.2001) spielberechtigt sind.
»
» Am Spielbericht sind übrigens maximal 18 Spieler (in der Ostliga: 17)
» zugelassen.
»
» Auch wenn dieser Ö-Topf nur mehr 35 % der Gesamtfördersumme beträgt, haben
» ihn m. W. nach 14 Teams berücksichtigt, nur Lieferung und A. Lustenau
» hatten zu viele Legionäre.
»
» Also: Alles nicht mehr so einfach wie in der Ostliga, wo großes Geld einen
» großen Kader und damit große Vorteile generierte...



Super Auflistung. Danke

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