Vienna - St. Pölten Links (Public)

verfasst von davdn(R) Homepage E-Mail, Körper: Leopoldstadt; Herz: Döbling, 09.03.2011, 22:25

» » » Juventus ist ein schlechtes Beispiel, dort haben sich ja Funktionäre
» mit
» » » dem Schiriobmann und den Schiris auf ein Packel gehaut. Ähnliche
» Fälle
» » gab
» » » es auch in Tschechien. Eines haben sie gemein: Die Spiele gingen
» » zugunsten
» » » des bestechenden Vereins aus. Wenn nur Spieler Spiele gegen den
» eigenen
» » » Verein verschieben, kannst du ja den Verein nicht dafür zur
» » Verantwortung
» » » ziehen. Osnabrück in Deutschland etwa stieg aufgrund einige
» » möglicherweise
» » » von Cichon geschobener Spiele vor Jahren ab, soll der Verein dafür
» » » nochmals bestraft werden? Unsinnig.
» » »
» » » Das ganze Verfahren ist derzeit ohnehin noch schwammig genug, werden
» » wir
» » » ja sehen, welche Kicker da wirklich überführt werden können...
» » » »
» » » » Die Vereine zahlen ja auch Strafe, wenn die Fans sich daneben
» » benehmen.
» » » » Oder denkt an Juventus. Die Turiner mußten auch Jahre später für
» » » » geschobenen Partien büßen und zwar mit Zwangsabstieg in die Serie B
» » und
» » » 30
» » » » Minuspunkten (wurde nach Berufung auf 17 Minuspunkte reduziert).
» »
» » Unternehmen haften für ihre Mitarbeiter, können aber den Schaden vom
» » Mitarbeiter einklagen, wenn man ihn nachweisen kann.
»
» Sehr intelligentes Mailing. Nur wer wäre in diesem Fall der Geschädigte
» Wohl kaum ein Dritter, sondern der Verein selber. Wenn ich das
» Unternehmen, in dem ich arbeite bestehle, haftet ich als Unternehmen dann
» auch noch? Das wäre ja eine klassische Täter-Opfer-Umkehr! Zuerst denken,
» dann mailen.

Als Unternehmer hafte ich immer für meine Mitarbeiter (im Rahmen seines Dienstauftrages). Und wenn der Spieler im Zuge seiner Dienstausführung (Match) betrügt und Dritte schädigt, so haftet natürlich der Arbeitgeber (welcher sich dann bestmöglich am Schädiger regressiert). Wird das eigene Unternehmen bestohlen ohne Schädigung von Dritten, dann kommt es ja erst gar nicht zu einer Unternehmerhaftung. Dann handelt es sich einfach um einen Diebstahl (wie wenn man beim Lebensmittler ums Eck ein Milchpackerl mitgehen lässt - Kinder: das daheim nicht ausprobieren!).
Der einzige Unterschied in diesem Fall ist, dass durch den Spieler nicht nur Dritte geschädigt werden sondern sein Arbeiter (nicht nur indirekt durch die Haftung) ebenfalls. Und das ist mAn zu bewerten.

Nichts desto Trotz: Schau ma, dass ma den Klassenerhalt mal sportlich schaffen!


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