Mögliche Szenarien zum Klassenerhalt (Public)

verfasst von Rechtskundiger, 16.05.2012, 13:27

» » » » FALSCH! Der LASK hat bei der Einreichung seines Protestes einen
» » » » Formalfehler begangen. Inhaltlich wurde auf den Protest gar nicht
» » » » eingegangen, weil er nicht gültig eingereicht wurde.
» » » » Das Schiedsgericht kann nun sagen, 1) inhaltlich paßt es, also
» sehen
» » » wir
» » » » über den Formalfehler hinweg, oder 2) der Protest wurde nicht
» » » » ordnungsgemäß eingereicht, also gilt er als nicht erfolgt und die
» » » » Entscheidung der 1. Instanz gilt, weil ja nicht regelkonform
» » » protestiert
» » » » wurde.
» » »
» » » Formalfehler kann viel heissen, etwa dass jemand an der falschen
» Stelle
» » » unterschrieben hat, dass - wie Du richtig sagst - auf das von der 1.
» » » Instanz Monierte nicht eingegangen wurde, oder dass versucht wurde zu
» » » tricksen und die 2. Instanz das eben nicht geschluckt hat. Ich
» glaube,
» » » dass das SNSG nach dem Kriterium entscheidet, ob der Spielbetrieb für
» » ein
» » » weiteres Jahr gesichert ist oder nicht. Wie sich hier die Faktenlage
» » » darstellt, entzieht sich meiner Kenntnis, aber das werden wir eh
» » » spätestens am 31.05. erfahren.
» » »
» » » Wichtiger wäre es mA ohnehin, sich mit der Relegation zu befassen, da
» » die
» » » das für mich wahrscheinlichste Szenario darstellt...
» »
» » So ist das aber ganz und gar nicht ! Das Schiedsgericht hat sich nicht
» » damit zu befassen, ob wirtschaftlich alles O.K. ist.
» » Es überprüft lediglich ob die Entscheidung des Protestkomitees
» » entsprechend den Lizenzbestimmungen korrekt zustandegekommen ist. Es
» » überprüft daher eigentlich nur Fehler in der Abwicklung des Protestes
» und
» » nicht den Inhalt irgendwelcher Unterlagen.
» » Wenn daher ein Formalfehler, der in den Lizenzbestimmungen ausdrücklich
» » angeführt ist, sogar mit den zwingend vorgeschriebenen Konsequenzen,
» zur
» » neuerlichen Lizenzverweigerung geführt hat, dann muß das Protestkomitee
» » den Protest ja abweisen, sonst hätten sie gegen die Lizenzbestimmungen
» » gehandelt.
» » Die Klage ist daher völlig sinnlos und nur eine reine Alibihandlung um
» » sagen zu können: Wir haben alles versucht.
» »
» » Daher kann das Schiedsgericht nicht sagen inhaltlich paßt es, also
» » sehen wir über den Formalfehler hinweg. oder gar zu überprüfen, ob
» der
» » Spielbetrieb für ein weiteres Jahr gesichert ist. Das ist völlig
» » irrelevant !
»
» Ich glaube, du sitzt da einem Irrtum auf.
»
» Das Schiedsgericht hat - wenn es befasst wird - nichts anderes zu
» behandeln als eine Klage des LASK auf Lizenzerteilung. Voraussetzung ist,
» dass der Instanzenzug innerhalb der Bundesliga ausgeschöpft ist...
»
» Folglich bekommt das Schiedsgericht den Akt der 1. Instanz (der sich wohl
» mit dem der 2. Instanz decken wird) und wickelt das gesamte Verfahren von
» A bis O neuerlich ab. Wenn das Gericht die Lizenzunterlagen anders
» beurteilt als der Senat V, dann wird es wohl auch eine andere Entscheidung
» treffen.
»
» Entscheidungsmöglichkeiten gibt es viele. Das Gericht kann die Lizenz
» erteilen, es kann sie verweigern, es kann eine vorläufige Lizenz
» ausstellen, es kann den Fall zurückverweisen und weiß Gott was noch
» alles.
»
» Und wer sich wirklich im Detail dafür interessiert, kann sich ja gerne in
» den Unterlagen, die es auf bundesliga.at zum Herunterladen gibt,
» einlesen...
Nur. wenn das SNSG zum Schlußkommen sollte, dass die Berufung zu Unrecht zurückgewiesen wurde, kann es in der Sache selbst entscheiden. Wenn nicht, gilt die Entscheidung 1.er Instanz


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